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Neues Gesicht in der Schulsozialarbeit im Schulzentrum

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(von links) Fachbereichsleiter Rüdiger Winter, Esra Kanbal, Bürgermeister Christoph Dolle

Eingegliedert in das sozialraumbezogene Projekt der Schulsozialarbeit „Be8ung“ hat jüngst Esra Kanbal ihre Tätigkeit im Schulzentrum Blomberg aufgenommen. Bürgermeister Christoph Dolle und Fachbereichsleiter Rüdiger Winter hießen die Sozialarbeiterin in ihrem neuen Arbeitsumfeld willkommen.

Initiiert und angeregt durch die Aussprachen im Fachausschuss für Senioren, Jugend und Soziales der Stadt Blomberg konnte die Stadtverwaltung in 2021 erfolgreich einen Förderantrag im Rahmen des Landesprogrammes „Aufholen nach Corona“ stellen und erhält bis Ende des laufenden Kalenderjahres eine Anteilsfinanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen.

„Um eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Verstärkung der Schulsozialarbeit weiterhin auf Dauer sicherzustellen, hat sich die Stadt Blomberg frühzeitig für die Fachkräftebindung und somit für ein Arbeitsverhältnis mit Esra Kanbal über den Förderzeitraum hinaus auf unbestimmte Zeit ausgesprochen“, so Christoph Dolle.

„Mit Esra Kanbal konnte die Stadt Blomberg eine versierte Fachkraft für sich gewinnen, die neben einer fundierten Ausbildung als Sozialarbeiterin über ein großes Praxiswissen verfügt. So bringt Frau Kanbal für den Arbeitsalltag neben ihren interkulturellen Kompetenzen auch einen praktischen Erfahrungsschatz in der Streetwork-Arbeit mit, welcher dem Trägeranspruch nach sogenannter aufsuchender Sozialarbeit entgegenkommt“, betont Rüdiger Winter.

Aus ihrem Engagement und ihrer Erfahrung als Streetworkerin weiß Esra Kanbal zu berichten, dass es am Anfang harte Vertrauens- und Beziehungsarbeit bedeutet und wie wichtig es ist, auf die Menschen zuzugehen, um vielleicht bestehende anfängliche Zurückhaltung nach und nach aufzulösen. In ihrer praktischen Arbeit im Schulzentrum konnte sie aber in den ersten Tagen schon erfahren, dass Zurückhaltung bei den Schülerinnen und Schülern nicht vorhanden ist.
„Ich werde überall sehr freudig empfangen und durch meine Kolleginnen im Projekt Be8ung gut in die neue Aufgabe eingeführt“, so Kanbal erfreut.